BAW fordert gemeinsam mit dem Bündnis Gesamtprogramm Sprache retten: Zulassungsstopp für Integrationskurse sofort aufheben 

BAW fordert gemeinsam mit dem Bündnis Gesamtprogramm Sprache retten: Zulassungsstopp für Integrationskurse sofort aufheben 

Die Bundesarbeitsgemeinschaft „Andere Weiterbildung e.V.“ engagiert sich im Bündnis „Gesamtprogramm Sprache retten“ und fordert gemeinsam mit zahlreichen Trägern auf Bundesebene die sofortige Aufhebung des Zulassungsstopps zu Integrationskursen.

Sprache ist der Schlüssel zu Bildung, Arbeitsmarktintegration und gesellschaftlicher Teilhabe. Wer Integrationskurse beschneidet, gefährdet soziale Gerechtigkeit, Fachkräftesicherung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Kurzfristige Einsparungen erzeugen langfristige soziale und ökonomische Folgekosten. Die Einschränkung der Berechtigung für Integrations- und Sprachkurse von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt verschärft diese Situation dramatisch. Betroffen sind unter anderem Geflüchtete aus der Ukraine, Menschen im Asylverfahren, Geduldete sowie Unionsbürger*innen. Gleichzeitig werden die Strukturen der Sprachförderung in den Erwachsenenbildungseinrichtungen zerstört.

Die BAW engagiert sich bundesweit mit über 160 Mitgliedsorganisationen der gemeinwohlorientieren Weiterbildung zusammen stehen wir für eine offene, demokratische und solidarische Gesellschaft.

Wir unterstützen den Appell des Bündnisses an das Bundesinnenministerium, die Integrationskurse gemäß § 44 Abs. 4 AufenthG uneingeschränkt zugänglich zu halten und die eingeplanten Haushaltsmittel konsequent zu nutzen. Frühzeitige Sprachförderung stärkt individuelle Perspektiven, wirtschaftliche Entwicklung und eine vielfältige Gesellschaft langfristig.

Außerdem sollten wir auf der Homepage unsere Eingabe zum Thema Freiberuflichkeit veröffentlichen – siehe Anhang.

Mit folgendem Textmailtext habe ich eine Mail mit der Eingabe an den Staatssekretär im BMAS gemailt:

Im Bildungsnetzwerk der BAW arbeiten über 160 Mitgliedsorganisationen der gemeinwohlorientieren Weiterbildung zusammen, die durch die drohende Rechtsunsicherheit beim Einsatz von freiberuflichen Dozierenden, vor große Herausforderungen gestellt sind.

Gemeinsam mit anderen großen Verbänden haben wir uns im Rahmen der AG Gemeinwohlorientierte Weiterbildung engagiert und möchten dafür werben, zeitnah Kriterien für die Freiberuflichkeit von Honorarkräften zu definieren, die für die Einrichtungen eindeutig, nachvollziehbar und in der Praxis ohne zusätzlichen bürokratischen Aufwand umsetzbar sind.

Link zum Appell Bündnis „Gesamtprogramm Sprache retten“. Der Link öffnet als pdf, nicht auf Barrierefreiheit geprüft: Appell.