Wort halten! Budget für Integrationskurse erhöhen

Wort halten! Budget für Integrationskurse erhöhen

Integrationskurse sind der Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe, erfolgreiche Arbeitsmarktintegration und den Zusammenhalt in Deutschland. Sie vermitteln Sprache, Orientierung und Perspektiven – und helfen dabei, dem wachsenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Umso unverständlicher ist es, dass die Bundesregierung trotz anderslautender Versprechen die Finanzierung der Integrationskurse massiv kürzen will. Bereits heute fehlen ausreichende Kursplätze, und viele Menschen werden von Sprachförderung ausgeschlossen. Weitere Kürzungen würden Integrationschancen verschlechtern, den Fachkräftemangel verschärfen und bewährte Strukturen bei Trägern und Lehrkräften gefährden.

Wir sagen: Integration braucht Investitionen statt Sparpolitik. Die Bundesregierung muss ihre Zusagen einhalten und die Mittel für Integrationskurse deutlich aufstocken. Wer gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken will, darf bei der Sprache nicht sparen.

Die BAW fordert gemeinsam mit einem breiten Verbändebündnis: mindestens 900 Millionen Euro für Integrationskurse im Bundeshaushalt 2027, einen gleichberechtigten Zugang für alle zugewanderten Menschen sowie eine angemessene Finanzierung der Kursträger und Lehrkräfte. Integration braucht Verlässlichkeit – die Politik muss ihr Wort halten.

Link zum „Positionspapier Integrationskurse“. Der Link öffnet als pdf, nicht auf Barrierefreiheit geprüft: Positionspapier Integrationskurse

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Andere Weiterbildung e.V. (BAW) begrüßt, dass die Übergangsregelung für freiberufliche Lehrkräfte bis zum 31.12.2027 verlängert wurde.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Andere Weiterbildung e.V. (BAW) begrüßt, dass die Übergangsregelung für freiberufliche Lehrkräfte bis zum 31.12.2027 verlängert wurde.

Mit unserem Positionspapier zur Freiberuflichkeit möchten wir darauf hinweisen, dass es nächster Schritte bedarf, um Rechtssicherheit für Einrichtungen und Dozierende zu schaffen.

  • Eine zeitnahe gesetzliche Regelung ist dringend notwendig, um Planungssicherheit zu schaffen.
  • Ohne gesetzliche Regelung, ist das Modell der gemeinwohlorientierten Erwachsenenbildung nicht aufrechtzuerhalten.

Im Bildungsnetzwerk der BAW arbeiten über 160 Mitgliedsorganisationen der gemeinwohlorientieren Weiterbildung zusammen, die durch die drohende Rechtsunsicherheit beim Einsatz von freiberuflichen Dozierenden, vor große Herausforderungen gestellt sind.

Zur Sicherstellung eines vielfältigen Angebots ist es daher nötig, dass es weiterhin Möglichkeiten gibt, dass Personen deren Haupterwerb nicht in einer Dozierendentätigkeit liegt, diese unbürokratisch ausüben können.

Gemeinsam mit anderen großen Verbänden haben wir uns im Rahmen der AG Gemeinwohlorientierte Weiterbildung engagiert und möchten dafür werben, zeitnah Kriterien für die Freiberuflichkeit von Honorarkräften zu definieren, die für die Einrichtungen eindeutig, nachvollziehbar und in der Praxis ohne zusätzlichen bürokratischen Aufwand umsetzbar sind.

Link zum „Positionspapier zur Freiberuflichkeit“. Der Link öffnet als pdf, nicht auf Barrierefreiheit geprüft: Positionspapier zur Freiberuflichkeit